Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Einzeltraining, Gruppentraining und 5er-/10er-Karten

 

1. Anbieterin und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für Verträge über Hundetraining und Hundehalterberatung zwischen Dream Teams Hunde&Halterschule Zollernalb, Inhaberin Jessica Lange, Im Hof 12, 72336 Balingen, und ihren Kundinnen und Kunden. Sie gelten insbesondere für Einzelstunden, Gruppenstunden sowie Leistungen im Rahmen von 5er- und 10er-Karten.

Für die Schulhundeausbildung gelten diese AGB nicht. Für diesen Lehrgang werden gesonderte Vertragsbedingungen/AGB verwendet.

2. Vertragsgegenstand und Trainingserfolg
Gegenstand des Vertrages ist die vereinbarte Dienstleistung im Bereich Hundetraining und Hundehalterberatung. Ein bestimmter Trainingserfolg wird nicht geschuldet. Der Erfolg hängt insbesondere von Hund, Halter, Trainingshäufigkeit, Umsetzung der Empfehlungen und weiteren individuellen Umständen ab.

3. Anmeldung und Vertragsschluss
Anfragen und Buchungen können insbesondere per E-Mail oder WhatsApp sowie über von der Hundeschule angebotene Buchungswege erfolgen. Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Hundeschule die Buchung bestätigt oder die vereinbarte Leistung einvernehmlich begonnen wird.

AGB und gegebenenfalls erforderliche Verbraucherinformationen werden dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt.

4. Preise und Zahlung
Es gelten die bei Buchung vereinbarten bzw. bekannt gegebenen Preise. Einzelstunden sind nach der vereinbarten Zahlungsweise fällig. 5er- und 10er-Karten werden grundsätzlich als Gesamtpaket erworben und nach der bei Buchung mitgeteilten Zahlungsweise bezahlt.

Eine Karte ist personengebunden bzw. dem bei Vertragsschluss benannten Mensch-Hund-Team zugeordnet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

5. 5er- und 10er-Karten
5er- und 10er-Karten berechtigen zur Teilnahme an der jeweils vereinbarten Anzahl laufender Gruppenstunden bzw. der ausdrücklich gebuchten Trainingsleistung. Termine werden nach Verfügbarkeit und den organisatorischen Vorgaben der Hundeschule vereinbart.

Die Gültigkeitsdauer der Karten ist ab Kaufdatum auf 4 bzw 6 Monate begrenzt.

6. Absagen und Nichterscheinen
Vereinbarte Termine können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder, soweit verfügbar, umgebucht werden.

Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann die Hundeschule eine angemessene Ausfallvergütung bis zur Höhe der vereinbarten Vergütung verlangen, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Bei einer 5er- oder 10er-Karte kann eine entsprechend ausfallvergütungspflichtige Einheit als in Anspruch genommen gewertet werden, soweit die vorstehenden Voraussetzungen erfüllt sind.

7. Absagen durch die Hundeschule
Die Hundeschule kann Termine aus wichtigem Grund, insbesondere bei Krankheit, gefährlichen Wetterverhältnissen oder anderen Umständen, die eine sichere Durchführung verhindern, absagen oder verschieben. Die betroffene Einheit wird nachgeholt bzw. bei Karten nicht als verbraucht gewertet. Kann eine geschuldete Leistung endgültig nicht erbracht werden, werden hierfür bereits gezahlte Beträge erstattet.

8. Gesundheit und Verhalten des Hundes
Der Kunde informiert die Hundeschule vor Trainingsbeginn und bei späteren Änderungen über Umstände, die für die sichere Durchführung relevant sind, insbesondere Erkrankungen, Schmerzen, ansteckende Krankheiten, Aggressionsverhalten und bekannte Beißvorfälle.

Die Hundeschule kann die Teilnahme ablehnen oder abbrechen, wenn eine sichere Durchführung nicht gewährleistet ist.

9. Läufigkeit
Bei Läufigkeit einer Hündin ist die Hundeschule vor dem Termin zu informieren. Über die Teilnahme wird abhängig von Trainingsform und Gruppensituation entschieden.

10. Verantwortung und Anweisungen
Der Kunde bleibt grundsätzlich für seinen Hund verantwortlich und hat ihn entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und den Sicherheitsanweisungen der Hundeschule zu führen und zu sichern. Sicherheitsbezogenen Anweisungen der Trainerin ist Folge zu leisten.

11. Tierhalterhaftpflicht
Der Kunde versichert, dass für den teilnehmenden Hund eine gültige Tierhalterhaftpflichtversicherung besteht, soweit diese gesetzlich vorgeschrieben oder als Teilnahmevoraussetzung vereinbart ist. Auf Verlangen ist ein Nachweis vorzulegen.

12. Haftung
Die Hundeschule haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.

Die gesetzliche Verantwortlichkeit des Tierhalters für durch seinen Hund verursachte Schäden bleibt unberührt.

13. Foto- und Videoaufnahmen
Erkennbare Foto- und Videoaufnahmen von Kunden werden zu Veröffentlichungszwecken nur verwendet, wenn hierfür eine erforderliche Rechtsgrundlage, insbesondere eine freiwillige Einwilligung, vorliegt. Die Teilnahme am Training ist nicht von einer solchen Einwilligung abhängig.

14. Kommunikation
Zur Organisation und Durchführung des Vertrags können E-Mail und – wenn vom Kunden genutzt bzw. gewünscht – WhatsApp eingesetzt werden. Datenschutzinformationen hierzu ergeben sich aus den Datenschutzhinweisen.

15. Widerrufsrecht
Soweit Verbrauchern bei einem Fernabsatzvertrag oder einem außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, erhalten sie eine gesonderte Widerrufsbelehrung. Soll eine Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch bereits während der Widerrufsfrist beginnen, wird die hierfür erforderliche Erklärung gesondert eingeholt.

16. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen lässt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt; an die Stelle unwirksamer Regelungen treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026